Lob Schön!

Unsplash: Feine Fotos für alle

Screenshot der Unsplash-Startseite

Ich möch­te heu­te mal eine ganz dicke Lan­ze für eine Web­sei­te bre­chen, die nach mei­ner Ein­schät­zung immer noch viel zu weni­ge ken­nen: Uns­plash. Bei Uns­plash kann man hoch­wer­ti­ge, hoch­auf­lö­sen­de Fotos fin­den, die jeder kos­ten­los ver­wen­den darf – und zwar aus­drück­lich auch für kom­mer­zi­el­le Zwe­cke. Nur nicht, um damit einen kon­kur­rie­ren­den Dienst anzu­bie­ten; das unter­sagt die Uns­plash-Lizenz ganz expli­zit (und das ist auch der wesent­li­che Unter­schied zur ansons­ten sehr ähn­li­chen CC0 von Crea­ti­ve Com­mons).

Die Daten­bank von Uns­plash ent­hält aktu­ell mehr als 680.000 Bil­der, die von einer Com­mu­ni­ty von mehr als 90.000 Foto­gra­fen und Krea­ti­ven bei­gesteu­ert wur­den (die auf die­se Wei­se ihre Fähig­kei­ten einer brei­ten Öffent­lich­keit prä­sen­tie­ren und damit ihre kom­mer­zi­el­len Ange­bo­te bewer­ben kön­nen, Win-win). Die Fotos sind in einer Qua­li­tät ver­schlag­wor­tet, die sich hin­ter kom­mer­zi­el­len Stock-Pho­to-Ange­bo­ten nicht zu ver­ste­cken braucht. Ich selbst nut­ze Uns­plash unter ande­rem regel­mä­ßig, um für den monat­li­chen News­let­ter mei­ner Fir­ma ein stim­mungs­vol­les Hea­der-Bild zu fin­den. Dazu gebe ich meis­tens ein­fach nur den Monats­na­men ein und las­se mich dann über­ra­schen und inspi­rie­ren.

Alle Bil­der bei Uns­plash ste­hen in hoher Auf­lö­sung – zumeist der vol­len der ver­wen­de­ten Kame­ra – zum Down­load zur Ver­fü­gung und las­sen sich damit auch für anspruchs­vol­le Web- oder sogar Print-Pro­jek­te nut­zen. Dabei muss man den jewei­li­gen Foto­gra­fen als Urhe­ber und Uns­plash als Quel­le nicht nen­nen (auch wenn sich bei­de natür­lich über ent­spre­chen­de Credits freu­en wer­den).

Ich hof­fe instän­dig, dass die­se groß­ar­ti­ge Sei­te sich als eine dau­er­haf­te Insti­tu­ti­on im Netz eta­blie­ren kann und nicht von einem kom­mer­zi­el­len Anbie­ter geschluckt oder vom Markt gekauft wird. Das wäre ein­fach jam­mer­scha­de.

tl;dr Dan­ke, dan­ke, dan­ke!

Autor

Thomas Cloer ist Corporate Communications Manager in München. Hier schreibt er privat über allerlei, was ihn so interessiert.

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