Lob Schön!

Caran d’Ache 849 Nespresso

Caran d'Ache 849 Nespresso

Schö­nes Bei­spiel für gelun­ge­nes Upcy­cling, fin­de ich: beim neu­en, in angeb­lich limi­tier­ter Auf­la­ge pro­du­zier­ten Kugel­schrei­ber 849 Nes­pres­so besteht das Gehäu­se aus recy­cel­ten Kaf­fee­kap­seln. Auch die Umver­pa­ckung, in der das Schreib­ge­rät prä­sen­tiert und ver­kauft wird, ist kon­se­quen­ter­wei­se aus wie­der­ver­wert­ba­rem Recy­cling-Kar­ton und kommt ohne Kleb­stoff aus.

Und bevor jetzt wie­der irgend­wel­ches reflex­haf­tes Nes­pres­so- und Nest­lé-Bashing los­geht: Kaf­fee­kap­seln sind nicht unbe­dingt des Teu­fels, son­dern kön­nen öko­lo­gisch sinn­vol­ler sein als zum Bei­spiel eine Sieb­trä­ger­ma­schi­ne. Für mei­nen Sin­gle-Haus­halt ist eine Nes­pres­so-Maschi­ne für mei­nen Geschmack der bes­te Kom­pro­miss aus Kaf­fee­qua­li­tät, Bequem­lich­keit und Gewis­sen. Die Kap­seln brin­ge ich her­nach mit Ver­gnü­gen in die „Bou­tique“ in der Thea­ti­ner­stra­ße (die übri­gens gera­de luxus­sa­niert wird) zum Recy­celn. Weil die Stadt Mün­chen macht ja dum­mer­wei­se nicht mit beim Dua­len Sys­tem, sprich wir haben kei­nen gel­ben Sack bzw. kei­ne gel­be Ton­ne. 

Hin­weis: Das Foto stammt von der Caran-d’Ache-Webseite (beim Titel­bild zeigt mein The­me die ent­spre­chen­de Bild­un­ter­schrift lei­der nicht an).

Autor

Thomas Cloer ist Corporate Communications Manager in München. Hier schreibt er privat über allerlei, was ihn so interessiert.

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