Erklärstück Lob

Momox – gebrauchte Medien einfach verkaufen (lassen)

Ich mag ja Din­ge und Diens­te, die mir Zeit (ist Geld) spa­ren. Momox aus Ber­lin scheint so etwas zu sein. Die Fir­ma kauft Bücher, CDs, DVDs und Video­spie­le von Pri­vat­per­so­nen an und ver­kauft sie dann wei­ter.

Für den Ver­käu­fer gestal­tet sich das erfreu­lich kom­for­ta­bel: Man gibt ISBN- oder Bar­code-Num­mern auf der Web­sei­te ein und erfährt anschlie­ßend sofort, was Momox dafür zu zah­len bereit ist. Erfas­sen kann man auch en bloc (bis zu 50 Arti­kel) oder über eine iPho­ne-App mit Bar­code-Scan­ner. Anschlie­ßend packt man die Ware ein und schickt sie ver­sand­kos­ten­frei nach Ber­lin – auf Wunsch holt DHL ein Paket ab sechs Arti­keln sogar ab. Nach Erhalt der Ware über­weist Momox den ver­ein­bar­ten Betrag.

Es ver­steht sich von selbst, dass die zu ver­kau­fen­den Medi­en in einem wie­der­ver­kaufs­fä­hi­gen Zustand sein müs­sen. Bestimm­te Din­ge schließt Momox auch kate­go­risch aus – zum Bei­spiel Bücher mit „Mängelexemplar“-Stempel oder als sol­che ein­deu­tig gekenn­zeich­ne­te Pro­mo­ti­on-Arti­kel.

Schät­ze, ich wer­de Momox mal mit mei­ner rela­tiv klei­nen, aber doch fei­nen DVD-Samm­lung tes­ten. Mei­nen DVD-Play­er habe ich ohne­hin schon vor gerau­mer Zeit abge­baut. Und irgend­wie habe ich zu den Fil­men auch kei­ne so enge „Bezie­hung“ wie zu mei­nen Musik-Sil­ber­schei­ben, von denen ich mich sicher noch nicht so bald tren­nen wer­de.

Nach­trag: Momox bie­tet mir für 29 DVDs mit wie ich fin­de vie­len guten Fil­men 39,62 Euro. Da behal­te ich die Din­ger doch lie­ber.

Autor

Thomas Cloer ist Corporate Communications Manager in München. Hier schreibt er privat über allerlei, was ihn so interessiert.

Kommentar verfassen