Unterbau Unterwegs

Google kann auch schön

Vie­le Din­ge von Goog­le sind ein­fach nicht schön (anzu­se­hen, mei­ne ich), son­dern für schnel­le Lade­zei­ten und ande­res opti­miert. Es gibt aber offen­bar doch auch ein paar talen­tier­te Desi­gner in Moun­tain View. Eini­ge davon haben nach mei­ner Ein­schät­zung an der neu­en Goog­le Docs App für Andro­id gewer­kelt – ver­mut­lich die­sel­ben, die auch die Pro­gramm-App für die Goog­le I/O 2010 gestal­tet haben.

Jeden­falls fin­de ich es klas­se, dass ich nun mit einer nati­ven App auf Doku­men­te in der Goog­le-Cloud zugrei­fen kann. Die Goog­le Docs App für Andro­id bie­tet dazu eigent­lich alles, was man so braucht – Filtern/Suchen, Edi­tie­ren, Tei­len, Gmail-Anhän­ge öff­nen, Inhal­te vom Andro­id-Smart­pho­ne hoch­la­den (bei Fotos wird sogar ver­sucht, den Text per OCR zu erfas­sen)… Alles Wei­te­re dazu erläu­tert Goog­le in einem Blog­post.

Die App ist kos­ten­los und steht ab sofort im Andro­id Mar­ket zur Ver­fü­gung. Bis­lang aller­dings nur in eng­li­scher Spra­che und ab Andro­id 2.1.

Eigent­lich muss man das nicht extra beto­nen, aber: Die Goog­le Docs App für Andro­id unter­stützt meh­re­re Goog­le-Kon­ten, zwi­schen denen der Nut­zer umschal­ten kann. Ich erwäh­ne das aus­drück­lich des­we­gen, weil das lei­der nicht bei allen Apps der Fall ist. Mich ärgert ganz beson­ders, dass der Goog­le-Talk-Cli­ent in Andro­id aus­schließ­lich mit dem Goog­le-Kon­to arbei­tet, über das man sein Smart­pho­ne regis­triert hat. Wer meh­re­re Accounts benutzt (ich zum Bei­spiel habe der­zeit drei akti­ve), schaut in die Röh­re.

Autor

Thomas Cloer ist Corporate Communications Manager in München. Hier schreibt er privat über allerlei, was ihn so interessiert.

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