Finale Fahrradklingel

Die Cra­ne Bell Co. mit Sitz in Osa­ka baut Fahr­rad­klin­geln. Mit einer für Japan typi­schen, auf das Wesent­li­che redu­zier­ten Gestal­tung und enor­mer Detail­ver­liebt­heit.

Von den vie­len Cra­ne-Klin­geln ist für mich die rela­tiv neue „E‑Ne“ die schöns­te, weil sie so eine gelun­ge­ne Kom­bi­na­ti­on aus Tra­di­ti­on und Moder­ne bil­det. Die Klin­gel hat eine rela­tiv klei­ne Glo­cke – 37 Mil­li­me­ter Durch­mes­ser, aus Mes­sing oder Alu­mi­ni­um je nach Far­be und Lackie­rung – und lässt sich dank eines klu­gen Mecha­nis­mus an Len­kern fast belie­bi­gen Durch­mes­sers (von 22,2 bis 31,8 Mil­li­me­ter) mit einem kunst­stof­fum­man­tel­ten Stahl­bänd­chen befes­ti­gen, das über eine Inbus-Schrau­be in der Glo­cken­mit­te ange­zo­gen wird. Das war es dann aber auch mit Plas­tik – der Rest der E‑Ne ist aus Metall und sieht aus wie für die Ewig­keit.

Der deut­sche Cra­ne-Dis­tri­bu­tor aFrame sitzt gar nicht weit von hier in Aschau – mein Büro bei Retarus ist in der Aschau­er Stra­ße 😉 Die E‑Ne kos­tet übri­gens kei­ne Mond­prei­se, son­dern irgend­was zwi­schen 25 und 30 Euro, nur rund halb so viel wie eine Spur­cy­cle.

4 Kommentare

Ich ste­he ja auf die Knoog Oi (wie über­haupt auf ein paar aus­tra­li­sche Pro­duk­te). Ok, man muss den Durch­mes­ser sei­nes Len­kers ken­nen, um die rich­ti­ge Grö­ße zu kau­fen. Aber die ist so unauf­fäl­lig, dass sie auch auf dem Renn­rad neben dem Vor­bau geht. Und bei allen ande­ren Len­kern lässt sie sich dezent zwi­schen Griff und Brems­he­bel mon­tie­ren. Wenn man‘s nicht gehört hat, glaubt man nicht, wie hell und laut die ist.

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