Kritik Unterbau

Irgendwie nicht richtig durchdacht

Schrift Buxton Sketch im Microsoft Store

Eigent­lich ist es ja gar kei­ne schlech­te Idee, Fonts (Schrif­ten) für Win­dows 10 über den in das Betriebs­sys­tem inte­grier­ten Micro­soft Store zu ver­kau­fen. Das wäre auch für die ein­schlä­gi­gen Anbie­ter digi­ta­ler Schrif­ten wie Mono­ty­pe, Ado­be und unab­hän­gi­ge Found­ries ein wei­te­rer inter­es­san­ter Ver­triebs­weg mit enor­mer Reich­wei­te.

Wenn, ja wenn Micro­soft nur nicht jede ein­zel­ne auf die­sem Weg instal­lier­te Schrift­art als eige­nen Ein­trag in der Apps-Lis­te der Ein­stel­lun­gen prä­sen­tie­ren wür­de.

Für jeman­den, der ernst­haft mit einer Viel­zahl zusätz­li­cher Fonts arbei­ten möch­te oder muss, ist das ganz gewiss kein gang­ba­rer Weg. Eine denk­ba­re Erleich­te­rung wären Pake­te aus meh­re­ren Schrif­ten – Mono­ty­pe bie­tet bereits zwei zu je vier Schrift­ar­ten im Store an. Wie die­se in der Apps-Lis­te erschei­nen, weiß ich lei­der nicht, da ich bei­de kom­plett scheuß­lich fin­de und nicht kau­fen möch­te. Eben­falls denk­bar wäre eine Opti­on, um über den Store erwor­be­ne Fonts optio­nal in der Apps-Lis­te aus­zu­blen­den. Ich las­se mich ein­fach mal über­ra­schen, wie es hier wei­ter­geht bezie­hungs­wei­se ob.

Autor

Thomas Cloer ist Corporate Communications Manager in München. Hier schreibt er privat über allerlei, was ihn so interessiert.

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