Kritik

CCC zu De-Mail

Es kann nur als Witz gemeint sein, daß De-Mail trotz lan­ge bekann­ter Schwä­chen per Gesetz nun zum Stan­dard für Behör­den­kom­mu­ni­ka­ti­on erho­ben wer­den soll. Damit wird sehen­den Auges ein völ­lig lächer­li­ches Sicher­heits­ni­veau fest­ge­schrie­ben, das in der Indus­trie und bei Berufs­ge­heim­nis­trä­gern nie­mals akzep­ta­bel wäre. Da kann man sei­ne Steu­er­erklä­rung gleich auf einer Post­kar­te abge­ben. Und oben­drein bekommt man mög­li­cher­wei­se noch einen Staats­tro­ja­ner als Ant­wort zurück.
Frank Rie­ger, Cha­os Com­pu­ter Club (CCC)

An die­ser Stel­le noch­mals zur Erin­ne­rung: Die Teil­nah­me an De-Mail ist frei­wil­lig und kos­ten­pflich­tig.

Autor

Thomas Cloer ist Corporate Communications Manager in München. Hier schreibt er privat über allerlei, was ihn so interessiert.

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