Erklärstück Klingklang Unterwegs

Auf die Schnelle: Google Music

Goog­le streut die Ein­la­dun­gen für sei­nen Cloud-Strea­ming-Dienst Goog­le Music der­zeit offen­bar bewusst etwas wei­ter. Obwohl expli­zit dar­auf hin­ge­wie­sen wird, dass Goog­le Music nur in den USA ver­füg­bar ist, wird das nicht kon­trol­liert und auch nicht mehr tech­nisch über die IP-Adres­se veri­fi­ziert.

Ich habe jeden­falls neu­lich eine Ein­la­dung bekom­men und mir Goog­le Music mal ange­se­hen. Man lädt eine klei­ne Cli­ent-Soft­ware her­un­ter, den Goog­le Music Mana­ger. In die­ser Soft­ware gibt man an, wel­che Musik man zu Goog­le hoch­la­den möch­te. Ich habe mich zunächst ein­mal auf vier Inter­pre­ten beschränkt, statt gleich mei­ne gan­ze iTu­nes-Libra­ry zu syn­chro­ni­sie­ren (die ist näm­lich etwas umfang­rei­cher).

Der Music Mana­ger lädt die aus­ge­wähl­te Songs im Hin­ter­grund in die Goog­le-Cloud hoch. Das dau­ert je nach Inter­net-Anbin­dung ein Weil­chen oder eine Wei­le. Anschlie­ßend taucht die Musik in der Ober­flä­che von Goog­le Music im Brow­ser auf, man kann sie dort ver­wal­ten und auch anhö­ren – aller­dings nicht wie­der her­un­ter­la­den, was dem Urhe­ber­recht geschul­det sein dürf­te.

In glei­cher Wei­se erscheint die hoch­ge­la­de­ne Musik wie von Geis­ter­hand auch in der Musik-App auf Andro­id-End­ge­rä­ten, wenn man sich dort mit dem glei­che Goog­le-Kon­to anmel­det wie bei Music. Auf dem Smart­pho­ne oder Tablet kann man sich dann die Titel anhö­ren, so als wären sie lokal instal­liert. Wie groß das beim Strea­ming aufs mobi­le End­ge­rä­te über­tra­ge­ne Daten­vo­lu­men ist, habe ich noch nicht aus­pro­biert.

Autor

Thomas Cloer ist Corporate Communications Manager in München. Hier schreibt er privat über allerlei, was ihn so interessiert.

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