Erklärstück Phänomenal Schön!

ifttt oder dies triggert das

Im Soci­al Web gibt es trotz APIs aller­or­ten noch zu weni­ge offi­zi­el­le Schnitt­stel­len und Ver­bin­dun­gen zwi­schen all den Diens­ten, die wir alle mehr oder weni­ger täg­lich ver­wen­den. ifttt, kurz für if this then that, möch­te das ändern.

Man kann bei ifttt bis zu zehn Auf­ga­ben (Tasks) defi­nie­ren. Dabei legt man fest, wel­ches Ereig­nis (Trig­ger) bei einem Dienst (Chan­nel) wel­che Akti­on bei einem ande­ren Dienst aus­lö­sen soll. Ein ein­fa­ches Bei­spiel: Ich pos­te etwas hier in mei­nem Blog, ifttt erzeugt dar­aus auto­ma­tisch einen Tweet in mei­nem Twit­ter-Kon­to.

Dazu braucht man kei­ner­lei Pro­gram­mier­kennt­nis­se, son­dern nur einen Brow­ser. Je nach­dem, was für Mög­lich­kei­ten die jewei­li­gen Chan­nels bie­ten, las­sen sich die Tasks para­me­tri­sie­ren. Eine span­nen­de neue Spiel­wie­se.

ifttt befin­det sich der­zeit noch in einer „geschlos­se­nen“ Beta-Pha­se. Zugän­ge gibt es auf Ein­la­dung, jedes neue Mit­glied kann wie­der fünf wei­te­re Freun­de ein­la­den. Hin­ter dem Ser­vice ste­cken zwei Jungs aus San Fran­cis­co. Ich könn­te mir vor­stel­len, dass dar­aus etwas ganz Gro­ßes wird. Tip­pe aller­dings auf ein Fre­emi­um-Kon­zept, bei dem man dann für mehr als zehn Tasks zur Kas­se gebe­ten wird. Was IMHO durch­aus gerecht­fer­tigt wäre.

Autor

Thomas Cloer ist Corporate Communications Manager in München. Hier schreibt er privat über allerlei, was ihn so interessiert.

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