Phänomenal

AOL?

Ich könn­te mich SCHWARZ ärgern über mich selbst. Ich habe eben (nach immer­hin vier­zehn­ein­halb Jah­ren) fest­ge­stellt, dass ich seit 1997 jeden Monat €1,80 für zwei Stun­den AOL-Nut­zung monat­lich bezah­le, die ich ver­mut­lich seit spä­tes­tens 1998 über­haupt nicht mehr in Anspruch genom­men habe. Adres­se Bra­ban­ter Stra­ße in Mün­chen, wo frü­her unser Büro war und wo wir GANZ frü­her mit Com­pu­Ser­ve ins Netz gegan­gen sind. Ich bin ja wirk­lich ein Voll­pfos­ten, dass mir das noch nie auf­ge­fal­len ist bis­her. Ich soll­te mei­ne Kon­to­aus­zü­ge bezie­hungs­wei­se mein Bank X ein­fach viel öfter und genau­er anschau­en (wobei da natür­lich nir­gends was von Com­pu­Ser­ve oder AOL stand, son­dern nur ein paar Zif­fern).

Auf der ande­ren Sei­te hät­te natür­lich AOL respek­ti­ve inzwi­schen Hanse­Net mich auch mal fra­gen kön­nen, ob ich viel­leicht auf AOL DSL auf­rüs­ten und den nie genutz­ten Zugang viel­leicht kün­di­gen mag (Dial-up für Neu­kun­den bie­ten sie ja eh schon län­ger über­haupt nicht mehr an). Aber auf solch pro­ak­ti­ven Dienst am Kun­den braucht man wohl nicht zu hof­fen, solan­ge man brav dep­pert für irgend­was zahlt…

Nun denn, jetzt ist gekün­digt. Und ich über­le­ge mir jetzt für den Rest des Abends, was ich mit den sinn­los gezahl­ten €313,20 alles Net­tes hät­te anfan­gen kön­nen. Aargh!

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