Unterbau

Kein „One more thing“ also

Swift Screenshot
Screen­shot: Apple

Das D in WWDC steht für Deve­lo­per, nicht für Devices. Inso­fern ist es eigent­lich nur kon­se­quent, dass es in der Key­note heu­te kein neu­es iPho­ne, iPad, Apple TV oder sonst eine neue Hard­ware gab. Son­dern statt­des­sen Neu­ig­kei­ten für Ent­wick­ler. Die wich­tigs­ten waren nach mei­ner Ein­schät­zung die neue Pro­gram­mier­spra­che Swift und Metal für Spie­le­ent­wick­ler. Die iOS-Frame­works Health­Kit und Home­Kit sehen mir auf den ers­ten Blick noch zu ame­ri­ka­nisch aus, da brau­chen wir noch mehr Details zur Umset­zung im Rest der Welt.

Die Wei­ter­ent­wick­lung und wei­te­re Ver­zah­nung von OS X, iOS und iCloud aus Nut­zer­sicht gefällt mir gut. Was mich jedoch vor ein Rät­sel stellt, sind die „durch­schei­nen­den Ele­men­te“ in Yose­mi­te. Micro­soft hat­te der­glei­chen vor Jah­ren mit Vis­ta ein­ge­führt und dann mit Win­dows 8 wie­der abge­schafft (unter ande­rem weil es die GPU und damit bei por­ta­blen Gerä­ten den Akku unnö­tig stra­pa­ziert). Ob das für die mitt­ler­wei­le vier­te Core-Genera­ti­on von Intel kein The­ma mehr ist?

Wie auch immer: Apple hat heu­te wich­ti­ge Grund­stei­ne für die wei­te­re Ent­wick­lung sei­ner Sys­te­me gelegt, deren Aus­wir­kun­gen wir deut­lich län­ger spü­ren wer­den als ein neu­es grö­ße­res iPho­ne. Auf das ich mich natür­lich trotz­dem freue, wenn es irgend­wann im Herbst kommt.

Autor

Thomas Cloer ist Corporate Communications Manager in München. Hier schreibt er privat über allerlei, was ihn so interessiert.

2 Kommentare Neues Kommentar hinzufügen

  1. Ja, ich den­ke auch dass Apple bis jetzt in die­sem Jahr alles rich­tig gemacht. Aber im Herbst muss trotz­dem ein wenig inno­va­ti­ve Hard­ware her, wie auch immer die­se aus­se­hen mag. Sonst besteht die Gefahr dass Apple sei­ne emo­tio­na­le Bin­dung bei den Kun­den ver­liert

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