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Ans Lumia 920 kann man sich gewöhnen

Twitter für Windows Phone Screenshot

Es ist jetzt unge­fähr ein Drit­tel­jahr her, seit ich das Lumia 920 von Nokia das ers­te Mal in der Hand bezie­hungs­wei­se in Hän­den hat­te. Und dort fin­det es sich seit­dem immer öfter. Das Gerät ist wei­ter­hin nicht gera­de ein Leicht­ge­wicht, aber ich habe mich mit der Zeit sehr dar­an gewöhnt. Genau­so wie ich mich an Win­dows Pho­ne 8 gewöhnt habe. Micro­soft hat es tat­säch­lich geschafft, ein Sys­tem zu ent­wi­ckeln, das iOS und Andro­id ein­fach alt aus­se­hen lässt. Weil es so modern, auf­ge­räumt und luf­tig ist.

Mei­ne Lumia-Lie­be hat übri­gens die neue Twit­ter-App für Win­dows Pho­ne noch­mals ganz erheb­lich beflü­gelt. Ich twit­te­re ein­fach viel mobil, und das geht jetzt end­lich rich­tig geschmei­dig. Ansons­ten ist das App-Öko­sys­tem noch immer die Schwach­stel­le der Micro­soft-Platt­form. Mir feh­len da wei­ter­hin ein paar Basics von den ande­ren Platt­for­men wie zum Bei­spiel die Apps von Drop­box, Flip­board, Goog­le+, Luft­han­sa, Reada­bi­li­ty, Sonos oder You­Tube. Es ver­setzt mir auch jedes Mal wie­der einen klei­nen Stich, wenn wie­der irgend­ein span­nen­des neu­es Start-up mit einer schö­nen App für iOS (meis­tens) oder Andro­id (gele­gent­lich) kommt und Win­dows Pho­ne mit kei­nem Wort erwähnt.

Am meis­ten ärge­re ich mich aller­dings ganz per­sön­lich über mei­nen Car­ri­er Deut­sche Tele­kom, der es auch nach Mona­ten nicht hin­be­kommt, dass die Pro­gramm-Mana­ger-App für Win­dows Pho­ne nicht stän­dig ihre Sen­der­lis­te wie­der ver­gisst. Ein abso­lu­tes Armuts­zeug­nis. Das übri­gens auch Nokia für sei­ne „App High­lights“ bekommt, die in ihren Samm­lun­gen „top apps“ lau­ter Apps mit „best“ und unter „belieb­tes­te“ jene mit „popu­lar“ im Namen lis­tet. Pein­lich.

Es gibt aber natür­lich auch leuch­ten­de Gegen­bei­spie­le. Zum Bei­spiel Ever­no­te, das auch für Win­dows Pho­ne eine rich­tig schö­ne App hat. CEO Phil Libin hat mir übri­gens ges­tern Abend beim Essen erzählt, dass die Ever­no­te-Ent­wick­ler­teams für die gän­gi­gen mobi­len Platt­for­men alle ähn­lich groß sind (fünf bis acht Leu­te), alle nur nativ ent­wi­ckeln und pri­mär den Auf­trag haben, für das jewei­li­ge Sys­tem die bes­te mög­li­che App zu schrei­ben.

Ich drü­cke jetzt noch ein biss­chen an „mei­nem“* Lumia 920 rum. Vor­her zei­ge ich Euch aber noch mei­nen Home­s­creen (hin­ter einem WordPress-„more“ ver­steckt, damit der Post nicht unnö­tig lang wird).

Mein Windows-Phone-8-Homescreen

*Hin­weis: Das Gerät gehört frei­lich nicht mir, son­dern Nokia. Ich darf es einem län­ge­ren Test unter­zie­hen.

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