Kritik

Facerecognitionbook

Face­book (nomen est omen?) hat dann mal sei­ne Gesichts­er­ken­nung auch in Deutsch­land ein­ge­schal­tet. Für alle Nut­zer stan­dard­mä­ßig akti­viert. Das fin­de ich unmög­lich! Deutsch­lands „Daten­schüt­zer“ nöti­gen Goog­le dazu, Fas­sa­den im Öffent­li­chen Raum zu ver­pi­xeln, und neh­men Face­books Face Reco­gni­ti­on – und die ist nun wirk­lich per­so­nen­be­zo­gen – ohne hör­ba­ren öffent­li­chen Auf­schrei hin…

Zum Glück lässt sich die Gesichts­er­ken­nung rela­tiv ein­fach abschal­ten scha­dens­be­gren­zen – wirk­lich abschal­ten kann man sie prin­zip­be­dingt nicht. Dazu rufe man zunächst die Pri­vat­sphä­re-Ein­stel­lun­gen auf (da soll­te man eh ab und zu mal rein­schau­en), kli­cke unten auf „Benut­zer­de­fi­nier­te Ein­stel­lun­gen“ und dann auf „‎Freun­den Fotos von mir vor­schla­gen“. „Gesperrt“ und das war’s. Bei mir schon seit ges­tern erle­digt.

Außer­dem bie­tet Face­book jetzt die Opti­on an, „die Zusam­men­fas­sung der über mich für Mar­kie­rungs­vor­schlä­ge gespei­cher­ten Infor­ma­tio­nen löschen“ zu las­sen. Hab ich gleich bean­tragt.

Und wo wir schon bei Face­book sind: Anbei noch ein Link zum Blog­post „How to opt out of Face­book soci­al ads“ vom geschätz­ten @vowe.

Autor

Thomas Cloer ist Corporate Communications Manager in München. Hier schreibt er privat über allerlei, was ihn so interessiert.

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