Kritik

Spiegelei

Das da auf dem Foto ist mei­ne alte Bril­le. Sie hat mir rund drei­ein­halb Jah­re lang treue Diens­te geleis­tet und gefällt mir noch immer sehr gut. Weni­ger gut gefällt mir aller­dings die Tat­sa­che, dass sich am rech­ten Glas nun die Ent­spie­ge­lung ver­ab­schie­det.

Ich fin­de, so was geht gar nicht. Ich habe die Glä­ser stets nur mit Mikro­fa­ser­tü­chern geputzt, kei­ne Mit­tel­chen zur Rei­ni­gung benutzt und schon gar kei­nen Kärcher. Da soll­te so ein Glas, zumal zum Preis von €300 (pro Stück wohl­ge­merkt) schon etwas län­ger hal­ten mei­ner Mei­nung nach.

Das sieht auch mein Opti­ker so. Er hat sich daher ver­suchs­wei­se an den Her­stel­ler Hoya gewen­det und um eine Reklamation/Kulanzregelung ersucht. Die wur­de mit Wischi­wa­schi-Begrün­dung abge­lehnt. Wenigs­tens war der Opti­ker dar­auf­hin so kulant, mir bei mei­ner neu­en Bril­le nur ein Glas in Rech­nung zu stel­len.

Hoya bekommt dem­nächst auf jeden Fall noch einen Brief von mir, in dem ich mei­nem Ärger ein wenig Luft machen wer­de.

Autor

Thomas Cloer ist Corporate Communications Manager in München. Hier schreibt er privat über allerlei, was ihn so interessiert.

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