Unterbau

Detekt

Detekt is a free tool* that scans your Win­dows com­pu­ter for traces of known sur­veil­lan­ce spy­wa­re used to tar­get and moni­tor human rights defen­ders and jour­na­lists around the world.

Mehr dazu bei Resist Sur­veil­lan­ce und bei Amnes­ty.

*Läuft übri­gens schon mal nicht mit Win­dows 8.1.

Autor

Thomas Cloer ist Corporate Communications Manager in München. Hier schreibt er privat über allerlei, was ihn so interessiert.

2 Kommentare Neues Kommentar hinzufügen

  1. Peter Kopfmann sagt:

    Hal­lo Herr Clo­er,

    hof­fent­lich nicht Ihr Rech­ner? Die teils belus­ti­gen­den Kom­men­ta­re auf Zeit online, wie etwa zum Ein­satz von off­line betrie­be­nen Sys­te­men und Zweit­rech­nern, gehen total an der Rea­li­tät vor­bei.

    Im Prin­zip ist es heut­zu­ta­ge doch nicht anders, als vor dem digi­ta­len Kom­mu­ni­ka­ti­ons­zeit­al­ter. Schon damals wur­den von staat­li­chen Behör­den mit­un­ter Brie­fe abge­fan­gen und Tele­fo­na­te abge­hört. Fort­schritt und Digi­ta­li­sie­rung erleich­tern ledig­lich das mas­sen­haf­te Aus­spio­nie­ren und Aus­wer­ten im ganz gro­ßen Stil.

    Als Ver­schwö­rungs­theo­re­ti­ker könn­te man die gan­ze Sache um Detekt auch wei­ter­spin­nen. Wer garan­tiert, dass nicht gera­de mit Detekt Spy Soft­ware erst instal­liert wird. Wür­de eine dafür ver­ant­wort­li­che Regie­rungs­be­hör­de nicht alles dar­an set­zen, um an Infor­ma­tio­nen zu gelan­gen? Anders gesagt: wäre ich der Mei­nung, mei­ne Staats­tro­ja­ner hät­ten noch nicht die ange­streb­te Reich­wei­te und Ver­brei­tung, so wür­de ich viel­leicht ver­su­chen über sol­che Wege neue Sys­te­me zu infi­zie­ren. Mit Angst und Ein­schüch­te­rung ließ sich schon immer viel errei­chen.

    Letzt­end­lich wird aber auch die­se Nach­richt in unse­rer Gesell­schaft wie­der nur zu einer 2-tägi­gen Empö­rung füh­ren. Und man muss schließ­lich wis­sen, eine 100%ige Sicher­heit gibt es nicht. Man kann es Behör­den, Insti­tu­tio­nen und Angrei­fern aller Art nur schwe­rer machen, an unse­re Daten zu kom­men. Geeig­ne­te Tech­no­lo­gi­en hier­für ein­zu­set­zen ist das Eine, eine gesun­de Por­ti­on Miß­trau­en, Vor­sicht und Wach­sam­keit beim Bewe­gen im Netz ist jedoch unab­ding­bar.

    Herz­li­che Grü­ße
    PK

  2. teezeh sagt:

    Hal­lo Herr Kopf­mann,

    nein, nicht mein Rech­ner. Und als IT-Jour­na­list gehö­re ich ja auch nicht wirk­lich zur Ziel­grup­pe.

    Dass Detekt selbst zur Ver­brei­tung von Staats­tro­ja­nern die­nen könn­te, hal­te ich ange­sichts der Unter­stüt­zer und des ein­seh­ba­ren Quell­codes für vor­sich­tig aus­ge­drückt unwahr­schein­lich.

    Ansons­ten bin ich d\‚accord – hun­dert­pro­zen­ti­ge Sicher­heit gibt es weder im Netz noch anders­wo. Und erst den­ken, dann pos­ten kann auch nie scha­den.

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