Kritik

Frank Schirrmacher zu PRISM

Die NSA-Affä­re zeigt, was es ist, was wir künf­tig erle­ben kön­nen: algo­rith­mi­sche Inter­pre­ta­tio­nen unse­rer Exis­tenz, die mit den Mus­kel­pa­ke­ten des staat­li­chen Gewalt­mo­no­pols in der „wirk­li­chen“ Welt durch­ge­setzt wer­den kön­nen. Nicht nur Eric Schmidt pro­gnos­ti­ziert, dass wir unser digi­ta­les Ich sys­te­ma­tisch mana­gen müs­sen. In einer Welt, in der das Leben wie ein Akti­en­kurs bewer­tet wer­den kann, wer­den die Men­schen tat­säch­lich zu Mana­gern ihres eige­nen Ichs wer­den müs­sen. Nichts, das kei­nen Preis haben wird.
Frank Schirr­ma­cher

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