Kritik

Twitters Mission: Permission Impossible

Twit­ter hat eben unter der unschein­ba­ren Über­schrift „Mis­si­on: Per­mis­si­on“ eini­ge gra­vie­ren­de API-Ände­run­gen ange­kün­digt. Die­se mögen zwar für den Twit­ter-Nut­zer durch­aus sinn­voll sein, tref­fen aber ins­be­son­de­re die Ent­wick­ler (alter)nativer Twit­ter-Cli­ents hart – was aus dem Blog­post noch nicht so ohne wei­te­res her­vor­geht.

Matt Har­ris geht da in der Goog­le Group Twit­ter Deve­lop­ment Talk schon sehr viel mehr ins Detail. Der ent­schei­den­de Satz steht fast am Ende und lau­tet

The only way to get direct mes­sa­ge access is to request access through the OAuth /authorize web flow. You will not be per­mit­ted to access direct messa­ges if you use xAuth.

Fragt sich nur, wie nati­ve Cli­ents ohne Brow­ser und Web View das denn bit­te­schön anstel­len sol­len. Also für mich riecht das nach einem wei­te­ren Ver­such, Third-Par­ty-Ent­wick­ler zu ver­grau­len. Fins­ter.

Autor

Thomas Cloer ist Corporate Communications Manager in München. Hier schreibt er privat über allerlei, was ihn so interessiert.

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