Brave Origin: Chromium in Höchstform

Ich habe einen neuen Standardbrowser: Brave Origin. Brave dürfte eigentlich allen bekannt sein, die sich schon mal mit Browsern jenseits von Edge, Safari, Chrome und Firefox beschäftigt haben. Brave verwendet mit Chromium die gleiche Rendering-Engine wie Chrome und Edge, ist aber grundsätzlich stärker auf Datenschutz ausgerichtet. Der Browser ist zugegeben nicht umumstritten, nicht zuletzt wegen der Auffassungen des Firmenchefs Brendan Elch. Hierzu möge sich jede(r) selbst eine Meinung bilden.
Brave enthält standardmäßig ein paar Dinge zur möglichen Monetarisierung und darüber hinaus weitere Funktionen, die ich nicht brauche und die den Browser nur unnötig aufblähen. Zum Glück kann man sich davon gegen eine Einmalzahlung freikaufen und bekommt dann eine verschlankte Version, Brave Origin eben. Die enthält alles, was Brave besser macht als Chrome (Datenschutz, Werbeblocker, Geschwindigkeit), verzichtet aber auf das überflüssige Gedöns. Die Lizenz kann man auf bis zu zehn Geräten verwenden. Und weil ich im Prinzip jeden Tag mehrere Stunden vor einem Browser sitze, war mir das 60 US-Dollar wert.
Ach ja: Für Linux ist der Browser kostenlos.
PS: Ich hatte vor Brave auch eine Weile mit Vivaldi experimentiert. Dessen Funktions- und Einstellungsvielfalt erschlägt mich aber einfach zu sehr. Außerdem nerven mich die dauernden Versuche, mich in andere Bereich des Vivaldi-Ökosystems zu locken