Browser (5)

Thomas

Eine Lanze für Chrome

Vorweg: Ich schreibe das hier für alle, die wissen, was ein Browser ist beziehungsweise dass Browser als solche überhaupt existieren (bei allen anderen ist eh Hopfen und Malz verloren).

Viele Menschen surfen im World Wide Web einfach mit dem Browser, den sie auf ihrem Rechner vorfinden. Unter Windows ist das der Internet Explorer, auf dem Mac Safari. Die sind beide ganz ok (solange es sich nicht um den total veralteten IE6 von Windows XP handelt). Es gibt aber Alternativen, die deutlich besser sind - man muss sie nur erst bewusst herunterladen und installieren. Das lohnt sich! In Deutschland ist schon seit Jahren der aus den Überresten von Netscape hervorgegangene Open-Source-Browser Firefox besonders beliebt -- unter anderem deswegen, weil er sich über vielfältige Add-Ons erweitern lässt.

Ich persönlich finde aber einen anderen Browser noch viel besser, nämlich Chrome von Google. Nicht weil, sondern obwohl er von Google ist. Chrome ist aktuell der beste Browser, und zwar für Windows und für Mac OS X (zu Linux kann ich nichts sagen, weil ich damit nicht regelmäßig arbeite). Er basiert auf der Open-Source-Rendering-Engine WebKit (die auch in Apple Safari und vielen mobilen Browsern steckt) und dem ebenfalls quelloffenen Projekt Chromium. WebKit steht synonym für Unterstützung von Standards und auch ganz neuen Techniken wie HTML5.

Chrome kann man nicht etwa bei www.chrome.de, sondern von www.google.de/chrome herunterladen. Das empfehle ich grundsätzlich jedem, um den Google-Browser zumindest mal auszuprobieren. Wer das tut, wird auf Anhieb feststellen, dass Chrome einfach verdammt schnell ist. Das bezieht sich sowohl auf den Programmstart als auch auf das Laden und Darstellen von Webseiten aller Art, insbesondere solcher mit anspruchsvollem JavaScript.

Genial finde ich außerdem die sogenannte Omnibox -- das ist ein kombiniertes Eingabefeld für Webadressen (URLs) und Suchbegriffe. Wenn man damit ein bisschen gearbeitet hat, möchte man nie wieder an einen Browser zurück, der dafür zwei getrennte Felder anbietet. Wer jetzt übrigens glaubt, mit Chrome könne man nur bei Google suchen, der irrt: Man kann ebensogut Bing, Yahoo! oder auch eine noch viel exotischere Suchmaschine als Standard vorgeben, so wie sich das für einen modernen Browser gehört.

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Thomas

Im Dutzend wechselwilliger?

Ich schätze die EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes sehr. Sie hat schon viele vernünftige Dinge auf den Weg gebracht. Nun aber haben sie und die EU-Kommission Microsoft dazu gezwungen, Internet-Nutzern in Europa mehr Auswahlmöglichkeiten bei Webbrowsern zu geben. So what? Wer sich für Browser interessiert, der konnte sich immer schon…

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Thomas

Google Chrome: Stiefkind Mac

Nun ist er also endlich Beta, der Google-Browser Chrome für den Mac (ich bin allerdings schon wieder auf dem Dev channel). Zeitgleich mit einer Ausführung für Linux. Chrome für den Mac ist simpel, schnell und sicher, was Google in seiner Ankündigung auch entsprechend herausstellt. Jedoch haben die Entwickler…

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Thomas

Browser und Brüssel

Microsoft sieht sich nun also gezwungen, Windows 7 in Europa ohne den Internet Explorer 8 auszuliefern, um seinen angekündigten GA-Termin am 22. Oktober auf jeden Fall halten zu können. Worin die EU-Kommission in Brüssel ihrerseits eine nochmalige Beschränkung der Wahlmöglichkeiten des europäischen Verbrauchers wittert. Ich glaube, ich bin…

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Thomas

Safari und die Google-Zwangsjacke

Safari ist ja eigentlich ein ganz guter Browser, und der neue Safari 4 ist sogar nochmals fühlbar schneller geworden als Version 3. Es ärgert mich aber (neben der fehlenden Plug-in-Architektur, die ich am Firefox sehr schätze), dass man im Apple-Browser den Suchanbieter nicht ändern kann. Aus Apples Sicht…

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