Antwort: Mein neuer Pago-Bezahlring von Pagopace* aus Köln (den gibt es auch in anderen Farben und aus Holz). Im Prinzip ist das ein RFID-Transponder in einem Keramikring. Der ist per se erstmal dumm und kann gar nichts. Durch Verknüpfung mit den Apps von Fidesmo und ggf. Curve oder Vimpay wird daraus aber ein smartes Gerät, mit dem man kontaktlos bezahlen kann, indem man einfach die Hand in einer bestimmten Haltung über das Lesegerät hält. Funktioniert sehr viel geschmeidiger als das übliche Hantieren mit Karte, Smartphone oder Uhr, und genau das macht für mich auch den Charme des Pago aus.
Braucht man so einen Ring? Nein. Macht er Spaß? Ja.
Grundsätzlich kann man mit dem Pago auch noch mehr anstellen als nur bezahlen. Stichworte etwa Zugangskontrolle, Auto- oder Fahrradschlüssel, digitale Visitenkarte, ... Michel Consulting zeigt zum Beispiel mit seiner Bäder Suite, wo hier der Weg hingehen kann.
*Falls es jemand gern nordischer hätte: Tapster aus Schweden macht mit den gleichen Partnern und zum gleichen Preis dasselbe.
Es ist jetzt ungefähr ein Dritteljahr her, seit ich das Lumia 920 von Nokia das erste Mal in der Hand beziehungsweise in Händen hatte. Und dort findet es sich seitdem immer öfter. Das Gerät ist weiterhin nicht gerade ein Leichtgewicht, aber ich habe mich mit der Zeit sehr daran gewöhnt. Genauso wie ich mich an Windows Phone 8 gewöhnt habe. Microsoft hat es tatsächlich geschafft, ein System zu entwickeln, das iOS und Android einfach alt aussehen lässt. Weil es so modern, aufgeräumt und luftig ist.
Meine Lumia-Liebe hat übrigens die neue Twitter-App für Windows Phone nochmals ganz erheblich beflügelt. Ich twittere einfach viel mobil, und das geht jetzt endlich richtig geschmeidig. Ansonsten ist das App-Ökosystemnoch immer die Schwachstelle der Microsoft-Plattform. Mir fehlen da weiterhin ein paar Basics von den anderen Plattformen wie zum Beispiel die Apps von Dropbox, Flipboard, Google+, Lufthansa, Readability, Sonos oder YouTube. Es versetzt mir auch jedes Mal wieder einen kleinen Stich, wenn wieder irgendein spannendes neues Start-up mit einer schönen App für iOS (meistens) oder Android (gelegentlich) kommt und Windows Phone mit keinem Wort erwähnt.
Am meisten ärgere ich mich allerdings ganz persönlich über meinen Carrier Deutsche Telekom, der es auch nach Monaten nicht hinbekommt, dass die Programm-Manager-App für Windows Phone nicht ständig ihre Senderliste wieder vergisst. Ein absolutes Armutszeugnis. Das übrigens auch Nokia für seine "App Highlights" bekommt, die in ihren Sammlungen "top apps" lauter Apps mit "best" und unter "beliebteste" jene mit "popular" im Namen listet. Peinlich.
Es gibt aber natürlich auch leuchtende Gegenbeispiele. Zum Beispiel Evernote, das auch für Windows Phone eine richtig schöne App hat. CEO Phil Libin hat mir übrigens gestern Abend beim Essen erzählt, dass die Evernote-Entwicklerteams für die gängigen mobilen Plattformen alle ähnlich groß sind (fünf bis acht Leute), alle nur nativ entwickeln und primär den Auftrag haben, für das jeweilige System die beste mögliche App zu schreiben.
Ich drücke jetzt noch ein bisschen an "meinem"* Lumia 920 rum. Vorher zeige ich Euch aber noch meinen Homescreen (hinter einem Wordpress-"more" versteckt, damit der Post nicht unnötig lang wird).
An Windows 8 scheiden sich dieser Tage die Geister. Deswegen möchte ich die Erfahrungen mit Euch teilen, die ich mit dem neuen Microsoft-System bislang gemacht habe. Auf zwei ganz normalen Rechnern ohne Touch-Bildschirm wohlgemerkt. Der eine ist mein Büro-PC, ein gut ein Jahr alter HP Compaq Small Form Factor PC mit Core i5, 8 GB RAM und herkömmlicher Festplatte. Und der andere ist mein privates neues ThinkPad X1 Carbon mit ebenfalls Core i5 (einer Generation neuer allerdings) und 8 GB, aber einer SSD statt HDD.
Der PC im Büro war bereits komplett aufgesetzt und eine ganze Weile unter Windows 7 Professional in Benutzung, als Windows 8 herauskam. Ich habe mir umgehend das Upgrade auf Windows 8 gekauft und eingespielt. Abgesehen von ein oder zwei Programmen, die ein Update brauchten, lief das vollkommen problemlos und ich konnte sofort weiterarbeiten wie zuvor. Na ja, fast* wie zuvor. Beim ThinkPad lief das Ganze ein wenig anders: Ich bekam das Gerät von Lenovo noch mit Windows 7. Ich habe nach dem Auspacken als Erstes die ganze übliche Crapware runtergeschmissen, dann noch ein paar vom Hersteller als inkompatibel ausgewiesene Hilfsprogramme deinstalliert und danach sofort das Upgrade auf Windows 8 Pro gefahren. Erst danach habe den Rechner richtig mit der Software aufgesetzt, die ich haben wollte. Auch hier bin ich auf keinerlei größere Probleme gestoßen.