Stiefkind Fritzbox 7682?

Die Fritzbox 7682 werden viele von Euch nicht kennen. Sie ist nämlich ein wenig speziell. Speziell für G.fast-Anschlüsse (FTTB), wie es sie zum Beispiel hier in München haufenweise gibt vom Stadtnetzbetreiber M-net. Fritz, damals noch AVM, hat sie offiziell seit Anfang 2025 im Programm. Aus der Zeit stammt auch die installierte FritzOS-Version 8.03. Eine neuere ist seither nicht erschienen. Und nicht nur das – die 7682 hat es bis dato noch nicht einmal ins Fritz-Labor geschafft.
Finde ich schon sehr verwunderlich angesichts der sonst wirklich vorbildlichen Update-Politik des Herstellers. Dabei verkauft Fritz die G.fast-Box im eigenen Online-Shop für knapp 400 Euro und bewirbt sie mit dem üblichen „Deine FRITZ!Box erhält regelmäßig automatische Updates mit neuen Funktionen und verbesserter Sicherheit.“
Das aktuelle FritzOS 8.2x hat schon so ziemlich jede neuere Fritzbox längst erhalten. Nur wie gesagt die 7682 nicht. Und die habe ich halt. Warum ich nicht einfach ein anderes Modell nehme? Tja, bei G.fast hat man leider nicht viel Auswahl. Weder bei AVM noch sonstwo.
Der Support in Moabit bügelt Anfragen seit Monaten mit nichtssagenden Textbausteinen ab und vertröstet mich mit vagen Versprechungen, dass die die 7682 schon irgendwann auch ein neues FritzOS bekommen wird. Natürlich keinerlei Details dazu, warum bisher nichts passiert ist.
Ich überlege mittlerweile ernsthaft, ob ich mir ein Draytek Vigor 166 als reines G.fast-Modem zulege und die Fritzbox 5690 Pro dahinter hänge, die aus meiner SVDSL-Zeit immer noch oben auf dem Schrank steht (und dafür eigentlich viel zu schade ist).
Mittlerweile gibt es sogar (theoretisch) eine abgespeckte Variante der 7682, die Fritzbox 7632. Leider findet man noch keine Info dazu, mit welchem FritzOS die ausgeliefert wird – sollte 8.20 sein. Auf download.avm.de zumindest ist noch kein Verzeichnis für diese Box zu finden.


