Hier gibt es keinen KI-Müll.

“All media exists to invest our lives with artificial perception and arbitrary values.” — Marshall McLuhan, Understanding Media (p. 199)

UMTS-Frustration

Ich war heute knapp sechs Stunden mit dem ICE unterwegs von Berlin nach München. Ich saß dabei in einem Wagen, der von der Bahn ausdrücklich als Handy-Zone ausgewiesen war, und hatte mein MacBook und meinen HSPA-Stick (T-Mobile web'n'walk Stick IV) dabei. An eine stabile und schnelle Internetverbindung während…

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Gruschelig

Das Landgericht Köln hat also die Plagiatsvorwürfe von Facebook gegen StudiVZ abgewiesen. In der Pressemitteilung dazu heißt es: Wenn ich das mit meinem hoffentlich gesunden Menschenverstand richtig verstehe, dann heißt das: Ich muss mir nur früh genug ein vielversprechendes US-Start-up bei "TechCrunch" rauspicken, mir dessen Quellcode mit wget…

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Safari 4 lässt mich nicht raus aus Google

Mit großer Verwunderung musste ich eben feststellen, dass ich mich mit Safari 4 final (Build 5530.17) nicht auf der Google.de-Starseite -- klassische Ansicht -- von meinem Google-Konto abmelden kann. Dass in dem URL, den Safari aufrufen möchte, ein "/" fehlt, sieht man gleich. Doch es fehlt noch einiges…

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Browser und Brüssel

Microsoft sieht sich nun also gezwungen, Windows 7 in Europa ohne den Internet Explorer 8 auszuliefern, um seinen angekündigten GA-Termin am 22. Oktober auf jeden Fall halten zu können. Worin die EU-Kommission in Brüssel ihrerseits eine nochmalige Beschränkung der Wahlmöglichkeiten des europäischen Verbrauchers wittert. Ich glaube, ich bin…

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Wie sich Langenscheidt und BIFAB ins Aus befördern

Ich muss mich mal wieder ein bisschen aufregen. Und zwar über die groteske Software, die BIFAB (Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus) und Langenscheidt mit ihren digitalen Nachschlagewerken auf CD-ROM liefern. Aktueller Anlass ist das Rezensionsexemplar des unzweifelhaft großartigen Muret-Sanders, das mir Langenscheidt dieser Tage als e-Großwörterbuch Englisch zugeschickt hat. Dieser Datenträger kostet übrigens knapp €200, wenn man ihn käuflich erwirbt.

Ein kleiner Rückblick: BIFAB und Langenscheidt bieten ihre Nachschlagewerke schon länger in Versionen für den Computer an. Anfangs gab es dafür eine gemeinsame Software, die PC-Bibliothek. Diese lief nur auf PC und Mac. Sie wurde später abgelöst durch die Office-Bibliothek, die zusätzlich auch Linux unterstützt. Langenscheidt hat sich daraus nun wieder irgendwie ausgeklinkt und verwendet zumindest für Teile seiner Werke das Programm e-Wörterbücher. e-Wörterbücher präsentiert sich dem stolzen Besitzer nach der Installation so:

Langenscheidt e-Wörterbücher

Um es kurz zu machen: Geschmeidige Windows-2000-Anmutung -- wir leben aber im Jahr 2009. Die Software funktioniert zwar, aber so etwas kann man heute einfach keinem Nutzer mehr zumuten. Die Mac-Ausführung der Office-Bibliothek kommt genauso zeitgemäß daher und gemahnt optisch bestenfalls an Mac OS X 10.0 (verdammt lang her, um BAP zu zitieren):

Office-Bibliothek unter Mac OS X

Dass die Office-Bibliothek unter Windows und Linux genauso grausig ausschaut, versteht sich von selbst. Weitere Screenshots erspare ich mir und Euch. Keines der genannten Programme ist auch nur ansatzweise zeitgemäß, und keines nutzt die tollen Möglichkeiten, die moderne Betriebssysteme dem Programmierer zur Verfügung stellen. Zum Vergleich noch einmal kurz die Anmutung des Lexikon-Programmes, das Apple (als kostenlose Dreingabe) mit seinem Betriebssystem mitliefert:

Apples Lexikon aus Mac OS X

Ich will hier aber nicht nur über Eye Candy reden. Das Hauptproblem von PC- und Office-Bibliothek sowie e-Wörterbücher ist nämlich ein ganz anderes: Inkompatibilitäten und das elende Gefrickel mit Registrierungen und dem "DRM für Arme" (Digitale Rechteminderung, wie die "FAZ" gut und gern schreibt), das sich die Anbieter erlauben. Und die einem dann auch noch den letzten Spaß versauen.

Bitte nicht missverstehen: Ich habe vollstes Verständnis dafür, wenn Langenscheidt und BIFAB ihre unzweifelhaft wertvollen Inhalte in ihrer digitalen Form vor massenhaftem Raubkopieren schützen wollen. Dafür gibt es aber längst brauchbare Verfahren wie zum Beispiel die sogenannte Aktivierung, bei der eine Seriennummer an bestimmte eineindeutige Merkmale der jeweiligen Rechnerhardware gebunden wird.

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Safari und die Google-Zwangsjacke

Safari ist ja eigentlich ein ganz guter Browser, und der neue Safari 4 ist sogar nochmals fühlbar schneller geworden als Version 3. Es ärgert mich aber (neben der fehlenden Plug-in-Architektur, die ich am Firefox sehr schätze), dass man im Apple-Browser den Suchanbieter nicht ändern kann. Aus Apples Sicht…

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Vergleich: MacBook alt versus neu

Mich beschäftigt gerade ein wenig die Frage, ob ich mich jetzt schwarz ärgern soll über das gestrige MacBook-Update oder nicht. Ich hatte mir das größere Modell des Unibody-MacBooks praktisch gleich nach Erscheinen im Oktober 2008 zugelegt, getreu meiner Devise: Hightech immer am Anfang des Lebenszyklus kaufen (selbst wenn…

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Audio 4 DJ

Hoffentlich morgen macht sich das Audio 4 DJ von Native Instruments auf den Weg von Berlin zu mir nach München. Ich hoffe, damit den würdigen Nachfolger für meine bisherige "Plastikbombe" Edirol UA-1EX gefunden zu haben. Das Audio 4 DJ ist ein Audio-Interface für den Mac (und PC); vereinfacht…

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Dieses seltsame Leben im Netz

Ich lebe schon so lange im Netz. Angefangen hat das irgendwann Anfang der 1990er mit einem 14.4er-Modem von Dr. Neuhaus und der Mausnetz-Software auf meinem Atari Mega ST1. Jetzt sitze ich vor meinem MacBook, schreibe in mein mittlerweile drittes privates Blog, twittere auf zwei Accounts und netzwerke bei…

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