Mal ganz abgesehen davon, dass es noch jede Menge andere Gründe gibt, die deutsche Gesetzgebung unter anderem in puncto Datenschutz an das Internet-Zeitalter anzupassen -- wieso redet Ihr* erst jetzt darüber?
Das fragt sich hochachtungsvoll Thomas Cloer
*Prinzipiell muss man die Frage natürlich auch vielen "mündigen" Mitbürgerinnen und Mitbürgern stellen, die ja dieser Tage von Google total überrumpelt wurden...
Nur ein gutes Jahr habe ich es ausgehalten mit meinem Fairphone 3. Ich habe mir stattdessen jetzt ein Google Pixel 5 gekauft. Ins Community-Forum bei Fairphone habe ich dazu Folgendes geschrieben: Liebe Gemeinde, für mich endet heute mit dem Kauf eines Google Pixel 5 das Experiment Fairphone. Das…
Nachdem bei Feedburner offenbar alles drunter und drüber geht, liefere ich meine Feeds ab sofort wieder stinknormal über WordPress aus. Die alten Feedburner-Links funktionieren noch 30 Tage lang mehr oder weniger. Danach gilt nur noch Falls jemand von Euch die Feedburner-Links abonniert hat, am besten einfach schon mal…
Vorweg: Ich schreibe das hier für alle, die wissen, was ein Browser ist beziehungsweise dass Browser als solche überhaupt existieren (bei allen anderen ist eh Hopfen und Malz verloren).
Viele Menschen surfen im World Wide Web einfach mit dem Browser, den sie auf ihrem Rechner vorfinden. Unter Windows ist das der Internet Explorer, auf dem Mac Safari. Die sind beide ganz ok (solange es sich nicht um den total veralteten IE6 von Windows XP handelt). Es gibt aber Alternativen, die deutlich besser sind - man muss sie nur erst bewusst herunterladen und installieren. Das lohnt sich! In Deutschland ist schon seit Jahren der aus den Überresten von Netscape hervorgegangene Open-Source-Browser Firefox besonders beliebt -- unter anderem deswegen, weil er sich über vielfältige Add-Ons erweitern lässt.
Ich persönlich finde aber einen anderen Browser noch viel besser, nämlich Chrome von Google. Nicht weil, sondern obwohl er von Google ist. Chrome ist aktuell der beste Browser, und zwar für Windows und für Mac OS X (zu Linux kann ich nichts sagen, weil ich damit nicht regelmäßig arbeite). Er basiert auf der Open-Source-Rendering-Engine WebKit (die auch in Apple Safari und vielen mobilen Browsern steckt) und dem ebenfalls quelloffenen Projekt Chromium. WebKit steht synonym für Unterstützung von Standards und auch ganz neuen Techniken wie HTML5.
Chrome kann man nicht etwa bei www.chrome.de, sondern von www.google.de/chrome herunterladen. Das empfehle ich grundsätzlich jedem, um den Google-Browser zumindest mal auszuprobieren. Wer das tut, wird auf Anhieb feststellen, dass Chrome einfach verdammt schnell ist. Das bezieht sich sowohl auf den Programmstart als auch auf das Laden und Darstellen von Webseiten aller Art, insbesondere solcher mit anspruchsvollem JavaScript.
Genial finde ich außerdem die sogenannte Omnibox -- das ist ein kombiniertes Eingabefeld für Webadressen (URLs) und Suchbegriffe. Wenn man damit ein bisschen gearbeitet hat, möchte man nie wieder an einen Browser zurück, der dafür zwei getrennte Felder anbietet. Wer jetzt übrigens glaubt, mit Chrome könne man nur bei Google suchen, der irrt: Man kann ebensogut Bing, Yahoo! oder auch eine noch viel exotischere Suchmaschine als Standard vorgeben, so wie sich das für einen modernen Browser gehört.