Google sagt, das hier ist "the world's first social streaming media player". Nexus Q ist allerdings hinsichtlich der Inhalte auf Google Play und YouTube beschränkt. Also eher eine Art Apple TV als ein Sonos-System. Allerdings, und das ist erfreulich: Nexus Q lässt sich von jedem mobilen Android-Gerät steuern und ist nicht an ein bestimmtes Nutzerkonto gebunden.
Google hat vorhin mit dem Nexus S das zweite Android-Smartphone angekündigt, das offiziell die Marke Google tragen darf. Nachdem HTC das Nexus One (mein aktuelles Telefon) bauen durfte, kommt dieses Mal Samsung zum Zug.
Die wichtigsten Eckdaten des Nexus S:
1 GHz Cortex A8 ("Hummingbird"), kein Dual-Core
512 MB RAM, 16 GB internet Flash-Speicher (iNAND), offenbar aber kein Steckplatz für microSD
Rückseitige 5-Megapixel-Kamera mit allerdings "nur" 720 x 480 Pixel Videoauflösung
Vorderseitige VGA-Kamera
4-Zoll-Display mit 480 x 800 Pixel Auflösung (wie beim Nexus One) und nach innen gewölbtem Glas, Super AMOLED, 235 ppi
Google hat heute seine Navigation für Android-Smartphones plus die dafür unverzichtbare mobile Sprachsuche für eine ganze Reihe neuer Länder freigeschaltet, darunter auch Deutschland. Ich habe daraufhin die Gelegenheit beim Schopf ergriffen und mich gleich mal von meinem Telefon vom Büro aus nach Hause navigieren lassen.
Das hat problemlos funktioniert. Die Ansagen kamen frühzeitig und gut verständlich, die 2,5D-Darstellung auf dem Display war gut zu erkennen. Die Google-Navigation ist "kostenlos". Die Gänsefüßchen deswegen, weil es sich um eine sogenannte Offboard-Lösung handelt, bei der die Karten jeweils zur Laufzeit geladen werden. Interessant mithin primär für das eigene Heimatland, wo man sich ja heutzutage dank Daten-Flatrates um dergleichen keine Gedanken mehr machen muss. Im Ausland mit noch immer teurem Roaming sieht das freilich anders aus.