Ente ist keine lame duck

Ich bereite mich gerade gedanklich und logistisch auf den Umstieg auf GrapheneOS auf meinem Pixel-Smartphone vor. Nachdem ich mich ein wenig eingelesen habe, ist mir klargeworden, dass ich mir zunächst einmal sehr gründlich überlegen sollte, womit ich die gewohnten, weil bequemen Google-Dienste ersetzen will, die ich aktuell (noch) verwende.
Zumindest für Google Fotos habe ich hoffentlich einen richtig guten Ersatz gefunden: ente. Gebaut von einem Ex-Googler und seinen Freunden in Indien. Durchgängig verschlüsselt und alles Open Source. 5 GB Speicherplatz bekommt man kostenlos, für mehr Speicherplatz gibt es gestaffelte Preise. Den eigenen bezahlten Speicherplatz kann man außerdem noch bis zu verdoppeln, wenn man andere Menschen für ente begeistert. Und man kann ihn als Family Plan aufteilen. Es gibt Apps für iOS, Android, Windows und Mac. Ich migriere jetzt erstmal meine Bestände.

Die Macher hinter ente wollen ente so machen, dass die Firma ihre Macher überdauert. Diesen Ansatz finde ich schon mal ganz wunderbar. Wer ein bisschen Zeit hat, darf gern diesen Beitrag von Vishnu dazu lesen.
Update vom 30.03.2025: Inzwischen ist die mobile Ente-App bei Version 1 angelangt und hat ein neues Icon bekommen. Gleichzeitig haben die Macher den kostenlosen Plan auf 10 GB Speicherplatz aufgestockt.
